Wie viele Teilnehmende brauchen Sie?
Berechnen Sie die Stichprobengröße Ihrer Umfrage, die Fehlermarge einer bestehenden Stichprobe oder ein Konfidenzintervall für Mittelwert oder Anteil — inklusive Endlichkeitskorrektur.
Mit 385 vollständigen Antworten liegt Ihre Schätzung in 95 % der Stichproben höchstens ±5 % vom wahren Wert entfernt.
Die Formeln setzen (einfache) Zufallsstichproben voraus. Gelegenheitsstichproben, Quoten- und Klumpendesigns brauchen Designeffekt-Korrekturen, die diese Rechner nicht anwenden.
Häufige Fragen
Wie viele Teilnehmende braucht meine Umfrage?
Die Standardantwort für 95 % Konfidenz und ±5 % Fehlermarge lautet 385 Teilnehmende — unabhängig von der Grundgesamtheit, solange diese nicht klein ist. Tragen Sie sie oben ein, dann verkleinert die Endlichkeitskorrektur die Zahl.
Warum stehen beim erwarteten Anteil 50 %?
p = 50 % maximiert die Varianz und liefert damit die konservativste (größte) Stichprobe. Legen Vorstudien einen Anteil näher an 20 % oder 80 % nahe, tragen Sie diesen ein — die nötige Stichprobe schrumpft.
Was bedeutet die Fehlermarge?
Sie ist die halbe Breite des Konfidenzintervalls um Ihre Schätzung: Ein Umfragewert von 60 % mit ±4 % Marge heißt, der wahre Wert liegt beim gewählten Konfidenzniveau plausibel zwischen 56 % und 64 %.
Braucht eine größere Grundgesamtheit eine größere Stichprobe?
Kaum — ab etwa 20.000 Personen ist die nötige Stichprobe praktisch konstant. Die Grundgesamtheit zählt nur bei kleinen Populationen, wo die Endlichkeitskorrektur das nötige n senkt.
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